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Werkverzeichnis

wüstensand und ich und du, 1982

(ISBN 3-85384-062-0)

Der erste eigenständige Gedichtband erschien 1982 und umfasst eine Auswahl der schriftstellerischen Anfänge von Herbert J(oh)an(n) Janschka aus den Jahren 1977 bis 1979.

wüstensand und ich und du, 1982

wüstensand und ich und du, 1982

„Janschka, geboren 1960,  ist eine jener jungen Begabungen, die sehr früh erkannt haben, dass die Entwicklung, das langsame Reifen, nicht nur den Sinn des Lebens selbst ergibt, sondern auch in der Kunst die Maxime des Wollens sein muss. Deshalb auch schreibt er bewusst unten den Titel seines ersten Gedichtbändchens die Jahreszahlen der Entstehung. Er anerkennt damit die Genese dieser Texte, er distanziert sich damit schon von seinen Früharbeiten, aber er bekennt sich dazu. Es ist auch interessant, dass bereits in diesem Buch der Werdegang des jungen Autors zu erkennen ist: Er kam aus der Frühzeit von dem experimentellen Texten zum Reim und zur gebundenen Lyrik, was man für unsere Zeit geradezu als typisch für die jungen Autoren annehmen muss. Vor etwa 50 Jahren begannen die jungen Dichter mit dem Sonett, mit den strengen Formen der Metrik, und kamen zur freien Rhythmik erst später. Heute scheint der umgekehrte Weg auf.“ Aus dem Vorwort von Prof. Johanna Jonas-Lichtenwallner.





Vor einem leeren Blatt Papier, 1983

(3-85438-025-8)

Vor einem leeren Blatt Papier, 1983

Vor einem leeren Blatt Papier, 1983

Der zweite Gedichtband aus dem Jahre 1983 gibt einen Umriss aus dem Schaffen der Jahre 1980 bis 1982 wieder. Epische Gedanken unter dem Titel „Wüstensand“ wechseln mit strengen Vers- und Reimformen ab. Bekannt wurde dieser Gedichtband auch durch die ersten Versuche, das Neue Testament in eine lyrische Form zu bringen.

„Der Autor kennt seinen Weg, weiß ihn zu gehen, sucht neue Wortbilder und Metapher für seine Gefühle, er hat eine tiefe Achtung vor der Sprache und ist weit davon entfernt, sie zum Spiel und zum Experiment zu gebrauchen. Im Gegenteil: er will ihr wieder den richtigen Platz zuweisen, so wie es bereits viele junge Dichter seiner Generation tun. Er will wieder eine verständliche Sprache, die auch zu denen redet, die nicht am Experiment intellektueller Schulung teilhaben.“ Aus dem  Vorwort von Prof. Johanna Jonas-Lichtenwallner.




Ergebnisse, 1984

(ISBN 3-85-384-085-0)

Anthologie älterer österreichischer Schriftsteller

Anthologie älterer österreichischer Schriftsteller

Als Vorsitzender einer Jury junger österreichischer Autoren brachte Janschka gemeinsam mit Ute Fuchs eine Anthologie älterer Schriftsteller heraus.

„Vor Ihnen liegt ein Buch als Resultat eines Preisausschreibens für ältere Schriftsteller, die die Kulturgemeinschaft „Der Kreis“ anlässlich ihres 50jährigen Bestehens ausgeschrieben hat. Das eigentliche Ziel war es, den älteren Dichtern, ob nun bekannt oder unbekannt, ungedruckte Manuskripte aus den Schreibtischläden zu zwingen und diese einer jungen und jüngsten Schriftstellergeneration zur Bewertung vorzulegen. Ich weiß schon, dass eine Jury nach Subjektivität strebt und nicht nach Absolutheit. Eine andere Jury, andere Herausgeber, und ein gänzlich anderes Buch läge vor Ihnen. Und doch haben sich die Preisrichter bemüht, der subjektiven Auffassung von Literatur die nötige Objektivität beizugeben, um glaubwürdig und gerecht zu sein bei der Auswahl der besten der über zweihundertsechzig Einsendungen.“ Aus dem Vorwort von Herbert Jan Janschka.






Kranker Baum – Welker Friede, 1985

(ISBN 3-900-62101-2)

Gemeinsam mit dem Maler Prof. Ludwig Hartelmüller wurde ein Gedicht- und Kunstband entwickelt, der bereits wenige Wochen nach seinem Erscheinen restlos vergriffen war. Jedem Gedicht wurde eine Zeichnung beigestellt oder jeder Zeichnung ein Gedicht – je nachdem.

Kranker Baum - Welker Friede, 1985

Kranker Baum - Welker Friede, 1985

„Mit diesem Buch haben wir den relativ seltenen Glücksfall vor uns, dass sich ein umweltbewusster Maler und ein ebenso umweltbewusster Dichter zusammengetan haben, um Bild und Wort harmonisch zusammenzufügen und zu ergänzen. Es ist schwer zu sagen, wem in diesem Zweierbund die Priorität zukommt, dem Maler oder dem Dichter“ …….. “ Das kleinste, bescheidenste Gedicht, das diesem Buch den Titel gab, drückt für mich weit mehr aus, als viele Fachartikel zu vermitteln imstande sind: „Kranker Baum, welker Friede — Die Stimme dieser Welt wird langsam leiser. Machen wir sie stumm oder doch nur heiser?“ Treffender und prägnanter sind Sorgen und Hoffnung zugleich selten ausgedrückt worden.“ Aus dem Vorwort von Prof. Friedrich Graupe.






Fallmerayer oder Ein Name, den jeder heißt, 2006

(ISBN 978-3-86548-509-X, 978-3-86548-509-0, 1-84698-108-5, 978-1-84698-108-1)

 

Fallmerayer oder ein Name den jeder heisst (2007)

Fallmerayer oder Ein Name den jeder heisst, 2006

„Ein ungewöhnlicher Name und eine ungewöhnliche Geschichte, wo der Name zum Schicksal wird. Janschka verzahnt in seinem Werk auf überraschende Weise die Novelle „Stationschef Fallmerayer“ von Joseph Roth mit dem Leben eines Theodor Fallmerayer, der bis auf seinen Namen zunächst nichts mit der literarischen Figur gemein hat. Schon als Jugendlicher entdeckt er aber die Namensgleichheit und was für andere nur eine Kuriosität darstellen würde, wird ihm zur Besessenheit. Schicksalhaftigkeit und Ironie des Faktums sind das Grundthema dieser Erzählung. Schon eine Wahrsagerin prophezeite den Eltern des Knaben noch vor seiner Geburt, dass ihm sein Name zum Verhängnis werden solle. Dieser Spruch wird zunächst belächelt, bis der Vater erkennt, das Joseph Roths Novelle ihr „Opfer“, seinen Sohn, wie durch Magie gefunden und magnetisch angezogen hat. Als der Vater versucht, das Unheil abzuwenden und dem Schicksal ins Handwerk zu pfuschen, ist es bereits zu spät. Janschka ist mit seinem Buch ein interessantes und gewagtes Experiment geglückt.“ Aus der Rezension von Wolfgang Ratz im Literarischen Österreich.






Lyrischer Kunstkatalog mit Elisabeth Bunka-Peklar, 2008


Lyrischer Kunstkatalog mit Elisabeth Bunka-Peklar, 2008

Lyrischer Kunstkatalog mit Elisabeth Bunka-Peklar, 2008

Nach dem gelungenen Experiment mit Ludwig Hartelmüller ging Herbert Jan Janschka mit Elisabeth Bunka-Peklar die nächste Symbiose mit einer Malerin ein. Waren es bei Hartelmüller Zeichnungen waren es diesmal Acrylgemälde, die den Gedichten Janschkas beigestellt wurden. Der Öffentlichkeit vorgestellt wurde der Lyrische Kunstkatalog während der Salzburger Kunstmesse 2008.



 

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